Startseite
  Über...
  Archiv
  How to become a bitch
  °*+Urlaub+*°
  Per Yngve Ohlin
  Atheismus
  meine.Werke
  eis.regen.
  S. Schwinn
  F. W. Nietzsche
  Gästebuch
  Kontakt
 




http://myblog.de/g.dankengut

Gratis bloggen bei
myblog.de





Nach R. Dawkins "Ich kann es nicht sicher wissen, aber ich denke, dass Gottes Existenz sehr unwahrscheinlich ist, und ich lebe mein Leben so, dass ich davon ausgehe, dass es ihn nicht gibt."

Die zwei Seiten des Atheismus :

  1. Schwacher, negativer Atheismus: Ich bin nicht überzeugt, dass es Götter gibt.
  2. Starker, positiver Atheismus: Ich bin überzeugt, dass es keine Götter gibt.

Andere Formen:

  • Pragmatischer Atheismus: Dieser behauptet, dass eine Erklärung der Welt auch ohne Annahme von Göttern auskomme. Die Existenz von Göttern wird zwar nicht ausgeschlossen, aber die Vorstellung, sie würden existieren, wird als unnötig oder unnütz bezeichnet.
  • Rationalistischer Atheismus: Dieser geht von der zusätzlichen Annahme aus, dass nur das existieren könne, was auch durch menschliche Vernunft prinzipiell erkennbar ist. Und weil Götter prinzipiell nicht erkennbar seien, könnten sie auch nicht existieren.
  • Der logische Atheismus besagt zunächst nur, dass alle Gottesbeweise sich in Widersprüche verwickelten. Unter der Prämisse, dass etwas Widersprüchliches nicht existieren könne, werden Götter als eigenständige Wesen abgelehnt.
  • Szientistischer Atheismus hält die Rede über Götter für Unsinn, weil Sätze, in denen diese Begriffe vorkommen, nicht wahrheitsfähig seien. Der szientistische Atheismus behauptet jedoch nicht dass es keine Götter gäbe.

 

IMMANUEL KANT

Gemäß Immanuel Kant gibt es keinen Beweis für oder gegen die Existenz eines höchsten Wesens, der auf reiner Anwendung der menschlichen Vernunft beruht. Wie Kant in der Dialektik zu zeigen versucht, führen alle Gottesbeweise zu unauflösbaren Widersprüchen. Damit ist Kant vielleicht das prominenteste Beispiel eines Agnostikers im engen Sinne des Wortes: Kant verneint die Erkennbarkeit Gottes.

 

KARL MARX

Nach Marx Kritik spiegeln sich in der Religion nicht nur unerfüllte abstrakte Bedürfnisse wider, sondern auch das konkrete, durch die gesamte menschliche Geschichte ziehende, gesellschaftliche Elend und Unrecht. Dies täten sie jedoch in verzerrter Form: Diese Verzerrung bestehe zum einen in einer Verkehrung/Verdrehung wirklicher Verhältnisse und zum anderen in einer völligen Abstrahierung vom alltäglichen Lebensvollzug, die dazu führe, dass die Menschen sich in eine „Nebelregion“ flüchteten. So steht beispielsweise Gott als der Allgerechte, Allmächtige und Allgütige einer Welt ungleicher Verteilung von Macht, Gütern und Liebe gegenüber.

 

LUDWIG FEUERBACH 

„ ... der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch der Mittelpunkt der Religion, der Mensch das Ende der Religion." (Das Wesen des Christentums, Teil I)

  1. Religion ist nicht nur eine historische oder transzendente Tatsache, sondern vor allem eine Leistung des menschlichen Bewusstseins, also der Einbildungskraft bzw. Phantasie
  2. alle Religionen unterscheiden sich nur ihrer Form nach, haben aber eines gemeinsam: sie spiegeln die unerfüllten Bedürfnisse der menschlichen Natur wider – Gott und alle religiösen Inhalte sind nichts anders als psychologische Projektionen, die ihre materiellen Ursachen in der Natur des Menschen besitzen

Feuerbachs Ausgangspunkt zur Herleitung seiner Thesen ist die Natur des Menschen. Wesentlich für Feuerbach ist, dass Menschen Bedürfnisse und Wünsche besitzen und diese in bestimmter Hinsicht unerfüllt bleiben, weil der Mensch – so würden wir heute sagen – ein Mängelwesen ist. Es seien nun die unerfüllbaren und andauernd unerfüllten Bedürfnisse, die der Mensch mit Hilfe seiner Einbildungskraft in ein religiöses Reich projiziere. Die religiösen Gehalte verweisen nach Feuerbach auf die unerfüllten Bedürfnisse und damit auf die als unvollkommen erlebte Natur des Menschen. 

Nicht Gott hat die Menschen, sondern die Menschen haben Gott geschaffen.

 

FRIEDRICH NIETZSCHE

Friedrich Nietzsche wird oft als der Atheist schlechthin gesehen, was insbesondere an markanten Zitaten wie „Gott ist tot“ festzumachen ist. Streng genommen ist aber gerade dieser viel zitierte Satz nicht dezidiert atheistisch, da er die Existenz eines, wenn auch toten, Gottes nicht per se verneint. Der Atheismus Nietzsches tritt dagegen bei seinem Ausspruch, Gott sei „eine viel zu extreme Hypothese“ deutlich hervor. Die christliche Gottesvorstellung hielt er für widerlegt und überholt.

Für Nietzsches Atheismus ist kennzeichnend, dass er sich eben nicht gegen die Verneinung höherer Werte stellt, sondern gegen die Werte der christlichen Moral

 

SIGMUND FREUD

Sigmund Freud versuchte in einer naturgeschichtlichen Deutung die Entstehung von Religionen als die Erfüllung unbewusster, auch unterdrückter Wünsche des Menschen zu erklären. In einer verallgemeinerten Form, nämlich dass Religionen sehr wohl vorgeben, starke bewusste wie auch unbewusste Wünsche und Sehnsüchte der Menschen zu erfüllen, gilt Freuds These als unbestritten. Wenn Freuds Schlussfolgerungen auch nicht direkt den Theismus widerlegen, bieten sie doch gewisse Ansatzpunkte, religiöse Phänomene durch psychische Vorgänge zu erklären und die Notwendigkeit der Annahme übernatürlicher Kräfte zu verneinen.

 

 „Es gibt keine ausreichenden rationalen Gründe, an die Existenz Gottes zu glauben“, schreibt der Philosoph Norbert Hoerster




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung